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Dido -- Thank You


Es gab in den letzten Tagen und Wochen sehr viel, was mich traurig oder wütend gemacht haben. Daher bin ich umso dankbarer, dass diese Woche ziemlich problemlos vor sich hinplätschert.

Am Samstag hatten wir nachmittags Besuch meiner ehemaligen Schulfreundin mit ihrem Mann. Sie haben uns den über sie gekauften Laufstall frei Haus geliefert. Dafür gab's Kaffee und Schwätzchen. Sie, ihr Mann und ich wussten, was mein Mann noch nicht wusste, denn ich hatte als Überraschung Karten für eine Prunksitzung an diesem Abend. Daher hat sich dann meine Freundin auch ganz höflich zur vereinbarten Zeit verabschiedet.
Ich bot ihm dann überraschend zwei Kostüme an (konnte ja schließlich nichts anderes ohne ihn organisieren). Er entschied sich für den Vampiren, also schminkte ich ihn, mich, kochte nebenbei noch etwas und dann sind wir los. Ich tauchte dort als ehemalige Rolle auf, Edna Turnblad, die fette Mutter aus Hairspray. Meine Tanzkollegin hatte damals extra zwei Kleider genäht für genau zwei Tänze. Das war so weit, dass ich problemlos ab unterhalb meiner Brust meinen Bauch unterbringen konnte. Witzigerweise hatte ich auch noch passende, lila Strumpfhosen, die ich mir nun in der Schwangerschaft zugelegt hatte - daher war ich super eingehüllt. Mein Mann wartete mit schwarzer Hose und hellblauem Hemd auf, bekam noch einen Vampirumhang und da ich seine schwarzwen Haare grau meliert hatte mit der Farbe, sah er echt super aus.
Wir hatten Spaß, ich hab viel mit meinen Mädels quatschen können, er hat sich immer wieder in ne Polonaise verwickeln lassen. Aber da er ja am Tag zuvor bereits in der Disco war, hat er dann bald nach zwölf geschwächelt und wir sind nach Hause.

Montag hab ich mich dann meinen Dämonen gestellt und unsere Steuererklärung begonnen. Es war wirklich sehr schwierig, weil das zu bearbeitende Jahr ausgesprochen kompliziert war. Wir hatten zwar noch nie "ein normales Jahr", aber das hatte es in sich. Zwei Steuerberaterinnen haben mir (unabhängig voneinander) unterschiedliche Aussagen dazu gemacht. Letztlich war das Ergebnis von ihnen auch nur: probier halt mal!

Ich hab's auch wirklich am Montag fertig bekommen. War sehr guter Laune und hab dann noch im Anschluss mit meiner ehemaligen Kollegin geschrieben.

Sie hatte mir Freitag zuvor eine Sprachnachricht geschickt vom gesamten Büro, wo mir alle Grüße geschickt hatten und sagten, dass sie mich vermissten. Am Montag hatten wir dann reinen privaten Kontakt und das war einfach Balsam für meine Seele. Mit ihr geht's einfach mal um was ganz anderes in meinem Leben. Diese Abwechslung war soooo schön.

Unschön war etwas, dass ich nun etwas Gerenne wegen dem Mutterschaftsgeld habe. Da war der Informationsfluss nicht optimal zwischen mir-AG-Arzt-KK. War dann also gestern beim Vertretungsarzt und anschließend bei der KK. Jetzt ist alles geregelt, ich bin gespannt, wann ich das Geld bekomme... und wann ich die fehlende Differenz noch erhalte. Unnötig wie ein Kropf, mal ehrlich... aber gut. Hatte mir dann noch in der Stadt ein paar Sachen besorgt, aber damit war natürlich der Tag gelaufen.

Ja... und nun kontrolliere ich heute nochmal meine Belege zur Steuererklärung, bevor ich sie dann später einwerfen gehe. Bin echt froh, dass das vorbei ist. Das hat mich auch sehr bedrückt, muss ich sagen. Werde dann auch gleich das Folgejahr machen, da unsere komplizierte Situation angehalten hat - bevor ich also wieder vergesse, was ich da getan habe - und wenn das Baby da ist, werde ich wohl auch keinen Kopf dafür haben.

Hab mir heute auch zwei neue Ziele gesetzt:
alles, was ich bislang ausgemistet hatte, habe ich sozialen Einrichtungen hier angeboten. Das sind gute Gebrauchsgegenstände, die halt altes Design haben, teilweise einfach auch komplett unbenutzt. Hatte drei Anfragen bekommen - keiner meldet sich mehr. Ich fühle mich nicht dazu berufen denen das Zeug hinterherzutragen, v.a. weil sie wissen, dass ich hochschwanger bin. Wenn also bis Ende der Woche keine Information erfolgt, ob's nun noch jemand holt oder nicht, fliegt alles raus. Dann beginne ich am Freitag damit, die Gläser und das Geschirr zu vernichten und die Möbel vor die Tür zu stellen, damit der Sperrmüll die dann holen kann.

Das zweite Ziel ist, dass ich an meinem Geburtstag gerne noch schwanger wäre, danach darf das Baby dann aber gerne kommen. Daher werde ich ab dem Tag danach hier weiter großes Rambazamba veranstalten. Meine Hebamme sagte ja auch, dass Bewegung gut tut, um die Geburt anzuregen (sofern das Kind soweit auch Lust hat zu kommen).

Das ist der Plan. Und ich denke, er ist nicht unrealistisch.
1.3.17 12:01
 
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